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Dixieland Frühschoppen 2010
 
1. August, 11 Uhr - Chris Hopkins Classic Jazz Quartet
 
Pressemitteilung Dixieland Frühschoppen 1. August (Word-Dokument)
Pressebild Dixieland Frühschoppen 1. August (Foto: Sascha Kletzsch, .jpg, 0,9 MB)
 
Chris Hopkins Foto: Sascha Kletzsch  
Das Chris Hopkins Classic Jazz Quartet setzt sich aus vier international renommierten Vertretern der jüngeren Jazzgeneration zusammen und präsentiert eigenständige musikalische Interpretationen in bester Tradition der legendären Bands um Louis Armstrong, Jack Teagarden, Duke Ellington, Fats Waller u. v. a. Eine mit- und hinreißende Hommage an die Glanzzeiten des Jazz; Zeiten, in denen der Jazz die Hitparaden bestimmte und seinen einzigartigen Siegeszug von New Orleans durch Harlems Nachtleben in die großen Konzertsäle der amerikanischen Metropolen antrat.
 
Chris Hopkins – Alt Saxophon – Der gebürtige Amerikaner, Jahrgang 1972, leitete bereits mit 13 Jahren seine erste eigene Band und hat sich in jungen Jahren als Multi-Instrumentalist weit über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus in der Jazz Szene einen Namen gemacht. Neben seinen Konzerten als Pianist ist er seit vielen Jahren – inspiriert durch Johnny Hodges, Pete Brown, Benny Carter, Willie Smith – schwerpunktmäßig auch als Alt-Saxophonist und Leiter der bekannten Formation „Echoes of Swing” aktiv. Als einfühlsamer Begleiter und klangfarbenreicher Solist zählt Chris Hopkins heute zu den international gefragten Vertretern einer neuen Generation von Jazz Musikern. Etliche Tourneen und rund 3000 internationale Konzertauftritte, auf denen er viele namhafte Größen – unter ihnen Jackie Williams, Hazy Osterwald, Dan Barrett, Tom Baker, Ken Peplowski, Peanuts Hucko, Bob Hagart, Clark Terry, Harry „Sweets” Edison und Dick Hyman – begleitete, führten ihn durch ganz Deutschland, viele Länder Europas, in die USA, nach Japan, Australien, Neuseeland und sogar auf die Fidschi-Inseln. Chris Hopkins hat bisher etwa 30 CDs eingespielt, darunter mit „Daybreak” ein Piano Solo Album auf dem amerikanischen Label „Arbors Records”. Sein Duo-Album mit dem legendären US-Pianisten Dick Hyman (Jg. 1927) „Teddy Wilson in 4 Hands” wurde für den „Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik” nominiert und im US-Magazin „Downbeat” ausgezeichnet. Die aktuelle CD „4 Jokers in the Pack” seines Ensembles „Echoes of Swing” erhielt jüngst in Paris vom renommierten „Hot Club de France” den begehrten „Grand Prix du Disque de Jazz”. Neben seiner regen Konzerttätigkeit ist Chris Hopkins Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln.
www.hopkins.de
 
Joe Wulf – Posaune, Trompete, Vocals – Joe Wulfs Leidenschaft gilt dem traditionellen Jazz, Swing und Blues der 30er und 40er Jahre. Auf der Bühne erweckt der virtuose Posaunist die gro§en Jazzlegenden dieser Zeit zu neuem Leben – von Louis Armstrong und Glenn Miller bis zu Benny Goodman und Duke Ellington. Bei Konzerten im In– und Ausland und auf renommierten Jazzfestivals begeistert er sein Publikum mit seinem unvergleichlich swingenden Sound. Joe Wulfs meisterhafte Technik an der Posaune und seine stilistische Vielfalt haben ihn international bekannt gemacht – er gilt als einer der interessantesten Posaunisten der Gegenwart. „Joe Wulf is the next great bandleader of the jazz business” prophezeite der große amerikanische Jazzklarinettist Buddy DeFranco anlässlich eines Jazzfestivals in Deutschland. Und Startrompeter Clark Terry fügte kürzlich hinzu: „Joe Wulf is a marvelous trombone player, he has been a wonderful surprise to me.”.
Der exzellente Musiker, Komponist und Arrangeur sieht seine großen Vorbilder in Jack Teagarden, Lawrence Brown, Vic Dickenson, Dan Barrett, George Masso und Roy Williams. 1997 wurde Joe Wulf mit dem deutschen Fachmedienpreis als bester Posaunist und Bandleader des Jahres ausgezeichnet. Seit 1990 leitet er zwei hochkarätige internationale Formationen: sein Sextett Joe Wulf & the Gentlemen of Swing und die Big Band Joe Wulf & his Orchestra.
www.jazzmusik.de
 
Rudolf „Pluto” Kemper – Banjo, Gitarre – Der furiose „Rhythm Master” und Spezialist für eine ausgesprochen authentische Spielweise auf beiden seiner Instrumente. Mit seinem swingenden Banjospiel und seiner akustisch (!) gespielten Rhythmusgitarre im Stile Freddie Greens markiert er einen der wichtigsten Parts einer jeden Band und sorgt zusammen mit dem Bass für den steten Puls und swingenden Beat.
Pluto Kemper gründete bereits als Gymnasiast in Solingen eine Schülerjazzband. Er war Mitbegründer der Raintown Six in Münster, von 1976 bis 1981 spielte er in Dortmund bei der Pilspicker Jazzband, danach unterhielt er einige Jahre lang eine Formation mit der Jazzsängerin Silvia Droste. 1990 wurde Pluto Mitbegründer der „Joys of Jazz”, einer allseits beliebten Gruppe, in der er bis heute aktiv ist. Darüber hinaus ist er Co-Gitarrist des „King of Swing Orchestra” und wird regelmäßig von unterschiedlichsten Formationen als Gastmusiker eingeladen. Konzerte führten ihn mit Größen wie Dan Barrett, Peanuts Hucko, John Barnes oder auch Roy Williams zusammen. Seit 1999 ist er Dozent beim internationalen Jazz Workshop des Jazzfestivals in Ascona.
 
Lindy „Lady Bass” Huppertsberg – Kontrabass, Vocals – Europas bekannteste Kontrabassistin spielte von 1979–89 bei der Frankfurter Barrelhouse Jazzband. Gleichzeitig studierte sie an der Mainzer Musikhochschule Schulmusik bis zum 2. Staatsexamen. 1987 gründete sie ihr deutsch–amerikanisches Quartett Lady Bass & The Real Gone Guys. 1994 kam die Aufsehen erregende, amerikanische Mainstream–Gruppe The Swinging Ladies hinzu. 2003 formiert sie ihre zweite erfolgreiche Frauenband Lindy Huppertsberg & WitchCraft mit Anke Helfrich (piano) und Carola Grey (drums). Die Band wurde schnell in ganz Europa bekannt und verkaufte innerhalb von einem Jahr 2000 Exemplare ihrer Live-CD bei Konzerten.
Ihr Vorbild und Lehrer Ray Brown gab ihr den Beinamen „Lady Bass”. Der kräftige, swingende Bass von Lindy Huppertsberg ist in vielen Besetzungen gefragt. Tourneen führten sie bereits in Ÿber 60 Länder der Erde. 2001 wurde sie zur Ehrenbürgerin von New Orleans ernannt. Mit vielen Jazzgrößen stand sie bereits auf der Bühne und im Aufnahmestudio: Harry „Sweets” Edison, Clark Terry, Buddy Tate, Arnett Cobb, Sammy Price, Herb Ellis, Frank Wess, Bobby Durham, Al Grey, Red Holloway, Ed Thigpen, Butch Miles, Major Holley, DeeDee Bridgewater, Ron Ringwood, Joan Faulkner, Oscar Klein, Benny Golson, Kenny Burell, Charly Antolini, Keith Smith, Alvin Queen, Dan Barrett, Roy Hargrove, Nicholas Payton, Jesse Davis, Pete York, Joy Fleming, Bill Ramsey, Paul Kuhn uva. Außerhalb ihrer eigenen Bands und den internationalen Besetzungen war sie 10 Jahre lang Mitveranstalterin des International Jazz Festival at Sea. Als gefragte Workshop–Dozentin gibt sie ihr Wissen an die nächste Generation weiter und entwickelt Lehrkonzerte zu diversen Jazzthemen.
www.ladybass.de
 
Chris Hopkins – Alt-Saxophon
Joe Wulf – Posaune, Trompete, Gesang
Rudolf „Pluto” Kemper – Banjo, Gitarre
Lindy „Lady Bass” Huppertsberg – Kontrabass, Gesang
 

 
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